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Wir haben jahrelang dahin und dorthin gespendet und wussten doch nicht so richtig was mit dem Geld gemacht wird. Wird das Geld sinnvoll und nachhaltig investiert? Diese Frage beschäftigte uns immer wieder. Wir wollten nicht nur Geld spenden, sondern selbst dabei sein, anpacken und Projekte vorantreiben, die auf Dauer existent sind. Projekte, wie zum Beispiel Wasserreinigungsanlagen, die letztlich von den Afrikanern selber gebaut und betrieben werden können und die nicht aufgegeben werden müssen, nur weil ein Anlagenteil kaputt ist und sich die NGO´s nicht mehr zuständig fühlen.

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Deshalb haben wir 2007 die Moritz - Nepomuk - Stiftung gegründet, mit dem Zweck verschiedene Maßnahmen zur Trinkwasseraufbereitung in Entwicklungsländern zu unterstützen. Anlass zur Gründung der Stiftung gab eine Radiosendung über die gesundheitsschädigenden Auswirkungen der Einnahme von fluoridreichen Trinkwasser in der Dritten Welt.

Nachdem unser Debüt im Sommerferienprogramm, ”Naturwissenschaften für Kinder” im Sommer 2009 regen Anklang fand, haben wir unseren Stiftungszweck dementsprechend erweitert.

unser Ziel ...

Einen Beitrag zu leisten, dass die Menschen in der Dritten Welt, sei es in Kenia, Äthiopien, Tansania oder Indien, Wasser trinken können, ohne gesundheitsschädigende Auswirkungen zu befürchten. Es sollen Ambitionen geweckt werden selber etwas dafür zu tun, wie der Aufbau eigener Wasserreingungsanlagen und deren Betrieb, der sich wiederum durch den Wasserverkauf refinanzieren sollte. Uns ist es wichtig, dass auch arme Menschen z. B. im Dorf oder in den Slams, die Chance haben fluoridfreies Wasser zu trinken und somit ein schmerzfreies Leben führen können und der Diskriminierung durch Fluorose entkommen.

Resümee nach 10 Jahren Stiftungsarbeit ...

Es hat lange gedauert Kontakte zu knüpfen, Vertrauen aufzubauen - besonders, wenn man es anders macht als andere und selber Hand anlegen will.
Generell dauert alles seine Zeit, die Mentalität ist eine ganz andere. Aber die Leute sind willig etwas zu tun, jeder versucht sein Bestes.
Es ist alles unkomplizierter, unbürokratischer, der Chillfaktor kann aber enorm groß sein. Man muss große Distanzen überwinden, um Sachen zu besorgen, vor allem darf man nicht verzweifeln, muss dran bleiben, NIE aufgeben und alles mit einem lachenden Auge betrachten.

Durch unsere Stiftungsarbeit konnten mehrere Filteranlagen gebaut werden. Das Verfahren erfreut sich großer Akzeptanz und die Nachfrage ist groß, sowohl auf privater als auch auf kommunaler Ebene. Mit etwas Glück und Fleiß kann die NDC in Zukunft sich sogar aus den Gewinnen gewerblicher Projekte selbst unterhalten und vor allem armen Leuten den Zugang zu fluoridfreiem Wasser ermöglichen. Mittlerweile gibt es eine Fluoridentfernungsanlage, bei der die Regeneration des Granulates komplett über die Einnahmen aus dem Wasserverkauf finanziert wird. Damit ist der erste große Schritt in ein nachhaltiges System getan.

Neben der Umstellung von bone chare auf die HAP-Produktion, wurden neue Filtersysteme entwickelt, die ein besseres handling und eine körperliche Entlastung mit sich bringen.

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Es gibt viele Möglichkeiten Wasser zu transportieren, aber noch zu wenig Wasserkioske an denen fluoridfreies und bezahlbares Wasser angeboten wird.

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